Foodtipps

Ein Klassiker, der Zitronen Rührkuchen

Hallo meine Lieben, eigentlich wollte ich über die Woche ganz produktiv diverse Rezepte für euch zubereiten, hatte sogar schon alles eingekauft und dann kam es doch ganz anders.           Hallo Krankheit!

Denn ich war leider ganz plötzlich eine ganze Woche ans Bett gefesselt. ☹

Umso mehr freue ich mich, dass ich nun etwas ganz Leichtes für euch zaubern konnte. Einen großen Aufwand wollte ich noch nicht betreiben, da ich noch etwas wackelig auf den Beinen bin. Aber nachdem ich mich eine Woche ausschließlich von Zwieback, Knäckebrot & Co ernähren konnte, verzehrte es mich regelrecht nach etwas fruchtig Frischem.

Hey, also wie wäre es mit einem Zitronen Rührkuchen? Er geht flott, er ist einfach zu machen, die Zutaten sind sowieso im Haus und ich meine Hallo? meine Passion für Zitronen? – PERFEKT!

Seit meiner Kindheit sind Rührkuchen, vor allem an Geburtstagen, die einzig wahre Ergänzung zu Sahne oder Cremetorten. Gerade wir Kinder hatten eher weniger Lust auf Schwarzwälder und Ihre Freunde und griffen daher zu Marmor-, Zitronen- und Schoki Rührkuchen (ich auch mal zu einem Heißwürstchen, aber das ist ein anderes Thema 😊). Auch heute steht immer mindestens eine Variante mit auf dem Tisch.

 

Ein leckerer Zitronen Rührkuchen wird angerichtet auf einem blauen Teller

Zutaten

Rührkuchen:

  • 250 g Mehl
  • 150 g Zucker + 3 TL
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • etwas Ingwerpulver
  • 250 g Margarine
  • 4 Eier (Gr. M)
  • 2 große (oder 3 kleine) Zitronen

Glasur:

  • 125 g Puderzucker
  • etwas Zitronensaft
  • Wasser

Ich präsentiere euch einen saftigen Zitronen Rührkuchen auf meinem blauen Teller

Zubereitung

  1. Vorab den Ofen auf 180 °C Grad Umluft vorheizen. Als erstes siebt Ihr das Mehl in eine Rührschüssel und mischt alle trockenen Zutaten (abgesehen vom Zucker) hinzu und stellt die Schüssel dann beiseite.
  2. Nun gebt Ihr die trockenen Zutaten zu der Zitroneneiermischung und mixt sie auf höchster Stufe (ca. 3 – 5 min) zu einem homogenen Teig. Den Teig nun mit Hilfe eines Teigschabers in die Form geben (die Form während des Gießens ruhig drehen, dann kommt überall automatisch genug Teig hin).
  3. Nach dem Backen, den Kuchen auf einem Gitter für ein paar Minuten sacken lassen. Mit einem Holzstäbchen piekst Ihr einige Löcher in die Oberfläche, damit die Flüssigkeit später gut einziehen kann (Yummi, schön klitschig). Um die Zeit des Abkühlens auszunutzen, gebt Ihr die 3 TL Zucker zusammen mit dem übrigen Zitronensaft in einen kleinen Topf und lasst die Flüssigkeit für gute 5 Minuten bei voller Temperatur brodeln. Den so entstandenen Sirup gießt Ihr noch heiß über euren Kuchen.
  4. Die Eier schlagt Ihr zusammen mit der Margarine und dem Zucker solange auf, bis die Mischung hell und schaumig aussieht. Dann wascht Ihr die Zitronen, presst sie aus (nehmt etwa 3 EL davon ab, die braucht Ihr später noch) und gießt die Flüssigkeit langsam zu der Eiermischung. Mit einer Reibe könnt Ihr noch etwas von der Zitronenschale hinzufügen und danach glattrühren.
  5. Das Ganze nun für ca. 40 bis 45 min im Ofen backen. Habt ruhig ein Auge auf den Kuchen, denn die Zeitangabe kann von Ofen zu Ofen variieren (Stäbchenprobe!). Ich kenne nämliche viele Bekannte, die sagen „da stand 45 min, also mach ich das auch so!“ … naja was soll ich sagen, so schmeckt der Beton dann auch.
  6. In der Zwischenzeit bereitet Ihr die Gugelhupf – Form vor: Reibt die Form mit etwas Margarine aus, sodass alle Stellen schön gefettet sind. Dann gebt Ihr etwas, ich nehme gerne Gries – Ihr könnt aber genauso gut Mehl oder Paniermehl benutzen, hinzu und dreht die Form sooft hin und her, dass die gesamte Margarine mit dem Gries bedeckt ist. Der Schritt ist wichtig, da der Kuchen sonst nicht aus der Form flutscht und alles für die Katz war!
  7. Ist der Gugl gut ausgekühlt, könnt Ihr Ihn stürzen und mit der Glasur (einfach Puderzucker, mit etwas Zitronensaft und Wasser je nach Konsistenz anrühren) nach Herzenslust verzieren.
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Ich wünsche einen guten Appetit!

Eure Mo :*

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