Ein Veggie Burger auf dem Food Blog
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Veggie Burger

Hallo meine Lieben, heute widme ich mich auf meinem Food Blog einem Thema, das auch in den letzten Wochen immer mehr Aufmerksamkeit erfahren hat: Fleischlose Burger. Besonders das Produkt von Beyond Meat, das in kürzester Zeit nach seiner Einführung im Lidl ausverkauft war, ist teilweise gehyped worden. Das ging so weit, dass der Wert einer Aktie des gleichnamigen Lebensmittelkonzernes von knapp 60 Euro auf über 150 Euro gestiegen ist! Jemand, der sich nur eine einzige Aktie gekauft hat, hat jetzt also fast hundert Euro mehr in der Tasche – nur weil die Leute im Sommer Lust auf fleischlose Burger haben.

Als Vegetarier kann man sich natürlich immer darüber streiten, ob Fleischersatzprodukte gut sind. Viele essen entsprechende Produkte ja nicht. Ich denke, dass liegt vor allem an einem gewissen Lebensgefühl, denn viele Vegetarier und Nicht-Vegetarier finden Fleischersatzprodukte per se kacke – eine wirklich gute Begründung dafür haben sie aber selten.

Leidenschaftliche Fleischesser tun bei Fleischersatzprodukten oft so, als wären sie etwas unnatürlich Ekliges. Leidenschaftliche Vegetarier essen sie häufig ebenfalls nicht, weil sie sich dann nicht als „richtige Vegetarier“ fühlen. Beides ist aber im Grunde genommen Quatsch und spiegelt vor allem ein Gefühl wieder. Natürlich schmecken manche Veggie-Produkte auch einfach scheiße, allerdings ist das wirklich nicht immer so!

Zurück zu den Burgern: Trotz der Bedenken scheinen viele Leute Lust auf fleischlose Alternativprodukte zu haben. Und wenn sogar Christian Lindner in Beyond-Meat-Aktien investiert, ist das ein eindeutiges Zeichen: Burger first, Bedenken second!

Ein Veggie Brrger Food Blog

Ich persönlich mache mir fleischlose Burger schon lange selbst. Die interessante Frage dabei ist ja, ob es sich dann immer noch um ein richtiges Fleischersatzprodukt handelt, aber irgendwie muss man das Patty auf dem Burger ja ersetzen. Egal wie man dazu steht – das Rezept ist wirklich lecker. Gerade die Frühlingszwiebeln sorgen dafür, dass die Pattys auch ohne Fleisch wirklich herzhaft und gut schmecken. Probiert es auf jeden Fall mal aus, ich kennen niemanden, der die Pattys nicht gemocht hat und hierunter fallen auch Leute, die vorher echt skeptisch waren 😊

Zutaten:

Pattys:

  • 250 g Haferflocken
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 50 ml Milch (ggf. mehr)
  • 3 Eier
  • 1 EL Senf
  • 2 EL Brühe (trocken)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Oregano, Paprikapulver, Knoblauchpulver (oder 2 Zehen), Chilipulver, Thymian, Rosmarin (gerne Geschmack würzen)

Burger:

  • Hamburgerbrötchen
  • Käse
  • Zwiebeln (angebraten)
  • Saucen
  • Tomaten, Gurken, Salat etc.
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Zubereitung:

  • Als erstes vermengt ihr die Haferflocken mit der Milch und den Eiern und lasst es etwas aufquellen. Anschließend schneidet ihr die Frühlingszwiebeln in schmale Scheiben und rührt diese unter die Haferflockenmasse.
  • Dann gebt ihr die Gewürze zu dem Teig, rührt alles gut unter. Stellt die Schüssel erneut beiseite.
  • Nun heizt ihr etwas Öl in einer Pfanne auf, formt aus dem Teig klassische Pattys (in etwa Handflächengroß) und bratet diese von beiden Seiten goldbraun an. Seid beim Wenden etwas vorsichtig, denn die Haferflocken können etwas festkleben und wir wollen ja nicht, dass die Pattys zerbröseln.
  • Die fertigen Pattys legt ihr auf etwas Haushaltspapier und stellt diese zum belegen beiseite.
  • Anschließend bereitet ihr die Burger zu indem ihr die Brötchen auf dem Toaster kross an toastet.
  • Die Tomaten und die Gurken schneidet ihr in kleine Scheiben. Den Salat wascht ihr unter kaltem Wasser ab.
  • Nun könnt ihr die Burger nach belieben belegen. Ich mag es gerne klassisch mit Käse, Tomaten, Salat, Ketchup und Burger Sauce.
  • Besonders lecker wird es, wenn ihr einige Zwiebeln in der Pfanne anschmort und den Burger damit belegt. Wer es nicht unbedingt vegetarisch haben möchte kann noch etwas Bacon on top geben.
  • Fertig!

Ich freue mich auf jeden Fall über eure Meinungen. Habt ihr auch Fleichersatzprodukte, die ihr gerne esst oder meidet ihr sie generell? Schreibt doch gerne in paar Kommentare in meinen Food Blog 😊

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